Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg setzt im internationalen Vergleich der Informatikforschung ein starkes Zeichen: Im aktuellen CSRanking erreicht sie im Bereich Virtual Reality weltweit den ersten Platz. Damit belegt Würzburg nicht nur Rang eins in Deutschland und Europa, sondern nun auch global eine Spitzenposition.
Grundlage für diesen Erfolg ist die kontinuierliche Forschungsarbeit am Lehrstuhl für Human-Computer Interaction (HCI), der sich seit mehr als zehn Jahren mit hoch immersiven und interaktiven Systemen beschäftigt. Unter der Leitung von Professor Marc Erich Latoschik entwickelt das Team innovative Ansätze in den Bereichen Virtual, Augmented und Mixed Reality. Maßgeblich beteiligt sind zudem Forschende wie Jean-Luc Lugrin sowie Professorin Carolin Wienrich, die mit ihrer interdisziplinären Expertise die Forschung entscheidend voranbringen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Würzburger Spitzenplatzierung im Vergleich zu vielen internationalen Wettbewerbern mit deutlich kleineren Teams erreicht wurde. Die Bewertung des CSRankings basiert auf den Publikationsleistungen der vergangenen zehn Jahre und zeigt für die JMU eine klare Aufwärtstendenz.
Auch in weiteren Teilgebieten der Informatik ist die Universität hervorragend positioniert: Im Natural Language Processing gehört sie weiterhin zu den besten Standorten in Deutschland und verbessert ihre internationale Platzierung. Im Bereich Computer Vision ist die JMU ebenfalls unter den führenden Einrichtungen vertreten und bestätigt damit ihre breite wissenschaftliche Stärke in zentralen Zukunftsfeldern der Künstlichen Intelligenz.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Center for Artificial Intelligence and Data Science. Das 2022 gegründete Zentrum bündelt interdisziplinäre Kompetenzen und trägt maßgeblich zur positiven Entwicklung der Universität im Ranking bei. Auch hier zeigt sich ein kontinuierlicher Aufwärtstrend.
Das CSRanking gilt als eines der international anerkanntesten, metrikbasierten Rankings der Informatik. Es bewertet Forschungseinrichtungen anhand ihrer Präsenz auf führenden wissenschaftlichen Konferenzen und liefert damit ein objektives Bild der globalen Forschungsleistung.
Weitere Informationen und Hintergründe zu den Ergebnissen finden sich im einBLICK.

