Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg begrüßte am 11. Februar 2026 Eunjeong Kim, Generalkonsulin des Frankfurter Konsulats der Republik Korea, zu einem offiziellen Besuch in der Neuen Universität am Sanderring. Im Gespräch mit Universitätspräsident Paul Pauli und Vizepräsidentin Doris Fischer standen insbesondere die deutsch-koreanischen Beziehungen in Forschung und Lehre im Mittelpunkt.
Thematisiert wurde unter anderem die geplante Reise des Universitätspräsidenten nach Südkorea im Mai. Die Generalkonsulin betonte dabei das wachsende Interesse junger Koreanerinnen und Koreaner an Deutschland als Studienstandort und sprach sich für einen weiteren Ausbau der Korea-bezogenen Studienangebote in Würzburg aus.
Eine zentrale Rolle spielt hierbei das King-Sejong-Institut Würzburg, das seit seiner Gründung die koreanische Sprache und Kultur vermittelt. Als Teil eines weltweiten Netzwerks staatlicher Institute bietet es kostenfreie Sprachkurse an, die auch für Interessierte außerhalb der Universität offenstehen. Ergänzend richtet das Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens zum Wintersemester 2025/26 eine Lektorenstelle für Koreanisch ein.
Darüber hinaus können Studierende im Rahmen der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen das „Koreanicum“ absolvieren und sich über vier Semester intensiv mit Sprache, Geschichte und Kultur Koreas beschäftigen. Die hohe Nachfrage nach diesem Angebot war ein wichtiger Impuls für die Einrichtung des King-Sejong-Instituts in Würzburg.
Im Anschluss an das Gespräch mit der Universitätsleitung besuchte die Generalkonsulin das Institut für Kulturgeschichte Ost- und Südostasiens und tauschte sich dort mit Vertreterinnen und Vertretern des Lehrstuhls aus.
Weitere Informationen zum Besuch und zu den Korea-Aktivitäten der JMU finden Sie im aktuellen einBLICK.

