Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hat ihr Qualitätsmanagement im Bereich Studium und Lehre erneut erfolgreich unter Beweis gestellt: Nach Abschluss eines mehrjährigen Prüfverfahrens erhielt sie das Siegel zur Systemreakkreditierung ohne Auflagen. Damit ist die Universität berechtigt, ihre Studiengänge auch in den kommenden acht Jahren im Rahmen des eigenen Qualitätsmanagements selbst zu akkreditieren.
Das Siegel des Akkreditierungsrats ist eine zentrale Voraussetzung für den Betrieb von Studiengängen in Deutschland. Zugleich stellt es ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar, das auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei der Bewertung von Hochschulabschlüssen relevant ist. An der JMU durchlaufen jährlich rund 40 Studiengänge das universitätseigene Qualitätsmanagementsystem, das auf einen Turnus von acht Jahren ausgelegt ist.
Im Mittelpunkt der Begutachtung stand insbesondere die praktische Umsetzung des Qualitätsmanagement-Systems in den Fakultäten sowie dessen Verzahnung mit den zentral organisierten Strukturen der Universität. Die Vorbereitung auf das Prüfverfahren war entsprechend aufwändig. Lehrende, Studierende und Mitarbeitende aus dem wissenschaftsstützenden Bereich arbeiteten dabei eng mit dem Referat A.3 (Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung & Campusmanagement) der Zentralverwaltung zusammen.
Diese Zusammenarbeit bewertete die Gutachtergruppe ausdrücklich positiv. In ihrem Bericht heben sie hervor, dass die Akteurinnen und Akteure im Qualitätsmanagement eng zusammengewachsen seien und das System aktiv und kontinuierlich weiterentwickelten. Verlässliche Kommunikation, transparente Informationen und gegenseitiges Vertrauen bildeten dafür eine tragfähige Grundlage.
Insgesamt stufen die Gutachterinnen und Gutachter das Qualitätsmanagement der JMU im Bereich Studium und Lehre als vorbildlich ein. Positiv hervorgehoben werden unter anderem die kontinuierliche Weiterentwicklung der Studiengänge, geschlossene Qualitätskreisläufe, konsistente Akkreditierungsentscheidungen sowie die hohe Akzeptanz des Systems im Hochschulalltag. Auch die enge Verbindung zwischen Qualitätsmanagement und Studiengangentwicklung wird als förderlich bewertet.
Trotz der erfolgreichen Reakkreditierung versteht die Universität das Ergebnis nicht als Endpunkt. Qualitätsmanagement sei ein kontinuierlicher Prozess, betont das QM-Team des Referats A.3. Gemeinsam mit den Fakultäten soll geprüft werden, wie sich Abläufe weiter optimieren lassen. Zudem regt die Gutachtergruppe an, künftig thematische Jahresschwerpunkte zu setzen. Als möglichen Fokus nennt sie die Modularisierung der Studiengänge, deren Ausgestaltung an der JMU derzeit sehr vielfältig ist.
Ausführlichere Informationen zur Systemreakkreditierung und zum vollständigen Gutachten finden sich im aktuellen einBLICK.

