Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge und Alexander Mauer (Lehrstuhl für BWL und Marketing), zeigen im Markenartikel-Magazin, wie soziale Interaktionen entlang der Customer Journey messbar zum Umsatz beitragen.

Die Autoren zeigen dabei auf: Relevanz und Ausprägung von Social Commerce unterscheiden sich stark – abhängig von Technologie, mobiler Nutzung und Plattformlogiken, etwa in asiatischen Märkten. Dabei liegt ein Schwerpunkt des Artikels auf den Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer: Neben Preis und Convenience entscheiden vor allem Bewertungen, Empfehlungen und soziale Interaktionen über den Kauf. Social Commerce umfasst somit nicht nur den reinen Verkauf über soziale Netzwerke, sondern auch das durchgängige Zusammenspiel von Interaktionen – von der Information bis zum After Sales.

Der Beitrag zeigt zentrale Social-Commerce-Formate auf, wie z.B. Social Media Shops, Empfehlungsmarketing oder Conversational Commerce. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Einfluss Künstlicher Intelligenz, etwa bei Personalisierung, Zielgruppenansprache, oder Content-Erstellung. Gleichzeitig diskutieren die Autoren kritisch mögliche Risiken, etwa durch KI-generierte Bewertungen und mögliche Vertrauensverluste.

Der Beitrag macht deutlich: Social Commerce ist mehr als ein Trend. Für Unternehmen liegt hier erhebliches Umsatzpotenzial – wenn soziale Interaktion strategisch gedacht und technologische Entwicklungen gezielt eingesetzt werden.

Der vollständige Artikel ist online verfügbar.

Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge und Alexander Mauer (Fotos: Universität Würzburg, PHOTOGENIKA)