Die europäische Hochschulallianz CHARM-EU, an der auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) beteiligt ist, kann ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen: Im Rahmen des Erasmus+-Programms 2026 stellt die Europäische Kommission der Allianz 7,2 Millionen Euro zur Verfügung, um gemeinsame Projekte und innovative Konzepte in Studium, Forschung und Transfer bis 2028 weiter auszubauen.
Mit der Förderung knüpft CHARM-EU an zahlreiche erfolgreiche Initiativen der vergangenen Jahre an. Dazu zählen unter anderem gemeinsame internationale Masterstudiengänge, flexible Weiterbildungsangebote sowie sogenannte Micro-Credentials, die lebenslanges Lernen und berufsbegleitende Qualifizierung fördern. Darüber hinaus sollen die Mobilität von Studierenden und Beschäftigten weiter gestärkt, digitale Lehr- und Lernformate ausgebaut und neue Ansätze für eine nachhaltige Hochschulbildung entwickelt werden.
Für die Universität Würzburg ist die Förderung ein wichtiges Signal für ihren internationalen Kurs. Universitätspräsident Prof. Dr. Paul Pauli betont die Bedeutung der Allianz für exzellente Lehre, Forschung und Transfer sowie für die enge Vernetzung mit den europäischen Partneruniversitäten. Auch Prof. Dr. Doris Fischer, Vizepräsidentin für Internationalisierung, sieht in der Fortsetzung der Förderung einen wichtigen Impuls, um die Internationalisierung der JMU weiter voranzutreiben und Europa für Studierende und Beschäftigte noch stärker erlebbar zu machen.
In den kommenden Jahren möchte CHARM-EU unter anderem den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung voranbringen, digitale Souveränität stärken, praxisorientierte Bildungsangebote weiterentwickeln und gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten. Mit ihren neun Partneruniversitäten trägt die Allianz damit aktiv zur Gestaltung des europäischen Hochschulraums der Zukunft bei.
Weitere Informationen zur Förderung und den geplanten Projekten von CHARM-EU finden Sie im vollständigen Beitrag im einBLICK.

