Vier Jahre lang hat das Projekt WueDive an der Universität Würzburg Raum für neue Ideen und Experimente in der Hochschullehre geschaffen. Ende 2025 ist die Förderung ausgelaufen – doch zahlreiche Angebote und Erfahrungen aus dem Projekt bleiben erhalten und werden künftig weitergeführt.

Seit dem Start im Jahr 2021 haben sich mehr als 300 Beteiligte aus allen Fakultäten und zentralen Einrichtungen an WueDive beteiligt. In mehr als 60 Teilprojekten entstanden innovative Lehr-Lern-Formate rund um Simulation, Künstliche Intelligenz und digitale Medien – von virtuellen Lernumgebungen bis hin zu KI-gestützten Reflexionscoaches. So können beispielsweise Studierende der Klinischen Psychologie und Psychotherapie mithilfe von KI-gestützten VR-Simulationen therapeutische Gespräche trainieren und ihr eigenes Handeln datenbasiert reflektieren.

Ein zentraler Erfolg des Projekts ist die Verstetigung verschiedener Angebote am Zentrum für wissenschaftliche Bildung und Lehre (ZBL). Dazu gehört die digitale „Toolbox“ auf WueCampus mit Methoden, Ressourcen und Best Practices aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Auch der kostenfreie Geräteverleih mit VR-Brillen, Podcast- und Videoequipment wird fortgeführt. Ergänzt wird das Angebot durch den neuen Kreativ- und Mediennutzungsraum „Treffpunkt 108“, der Angehörigen der Universität Raum für analoges, hybrides und digitales Arbeiten bietet.

Auch die im Rahmen von WueDive entstandenen Erfahrungen sollen dauerhaft zugänglich bleiben. Eine abschließende Online-Publikation dokumentiert die Vielfalt der Teilprojekte und macht die entwickelten Ansätze und Good Practices für die Lehrcommunity nutzbar.

Weitere Informationen zu WueDive, den Projektergebnissen und den fortgeführten Angeboten gibt es im einBLICK.

Mit einer interaktiven Abschlussausstellung hat sich das WueDive-Team verabschiedet. (Bild: Christoph Naumann-Zimmer)