Mit dem Start des neuen, fachübergreifenden Forschungsprojekts „DiReKT – Digitale Resilienz durch KI-Technologien“ setzt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in der Region.

In einer Zeit, in der digitale Transformation für Unternehmen nicht mehr optional, sondern zur zentralen Herausforderung geworden ist, zielt DiReKT darauf ab, Unternehmen konkret bei der Entwicklung resilienter, innovativer und nachhaltiger Strukturen zu unterstützen. Ausgangspunkt des Projekts sind die zunehmenden Belastungen, denen KMU ausgesetzt sind. So stehen regionale Unternehmen vor der Herausforderung begrenzter personeller Ressourcen, einer niedrigen Digitalisierungsquote sowie einem steigenden Wettbewerbsdruck. Das neue Forschungsprojekt setzt genau hier an und hilft regionalen Unternehmen dabei, notwendige Anpassungen nicht nur zu erkennen, sondern diese in belastbare und langfristig tragfähige Lösungen zu überführen.

Das EU-geförderte Projekt vereint die Expertise des Lehrstuhls für BWL und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Axel Winkelmann), des Lehrstuhls für BWL und Marketing (Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge) und des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz und Wissenssysteme (Prof. Dr. Frank Puppe).

Das übergeordnete Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt mit praktischen Anforderungen aus Unternehmen zu verbinden, um mit Einsatz von KI konkrete, umsetzbare Lösungen zu entwickeln. Im Zentrum stehen dabei praxisnahe Use Cases, die gemeinsam mit Partnerunternehmen erarbeitet werden, um Wertschöpfungsketten zu stabilisieren, Prozesse effizienter zu gestalten und Innovationspotenziale systematisch zu erschließen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, bestehende Arbeitsstrukturen sinnvoll zu ergänzen, anstatt sie zu ersetzen – etwa durch KI-Systeme, die redundante oder besonders anfällige Aufgaben übernehmen und so zur personellen Entlastung beitragen.

Darüber hinaus verfolgt DiReKT das Ziel, eine nachhaltige und vernetzte Innovationskultur in den teilnehmenden Unternehmen zu fördern. Mitarbeitende werden so z. B. für den Einsatz neuer Technologien sensibilisiert und befähigt, deren Potenziale aktiv zu nutzen. Gleichzeitig entsteht durch den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ein kontinuierlicher Wissenstransfer, der über das gesamte Projekt hinaus Wirkung entfaltet. Die entwickelten Lösungen gehen dabei über Einzelfälle hinaus: Sie sollen als Best-Practice-Modelle dienen und einen Beitrag zur langfristigen Stabilität und Resilienz des Mittelstandes leisten. Damit adressiert DiReKT nicht nur aktuelle Herausforderungen, sondern gestaltet aktiv die wirtschaftliche Zukunft des Regiopols Mainfranken mit.

Das Projekt versteht sich ausdrücklich als offene Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Interessierte Unternehmen, insbesondere KMU, sind eingeladen, sich einzubringen, eigene Fragestellungen zu adressieren und gemeinsam mit dem Projektteam an innovativen, wirtschaftlich tragfähigen KI-Anwendungen zu arbeiten.

Wer die Entwicklung von DiReKT begleiten möchte, erhält auf der LinkedIn-Seite des Projekts regelmäßig Einblicke in aktuelle Fortschritte, praxisnahe Anwendungsbeispiele und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse rund um digitale Transformation, Resilienz und Künstliche Intelligenz. Interessierte sind eingeladen, dem Projekt auf LinkedIn zu folgen und sich aktiv zu vernetzen. Für Kooperationsanfragen oder einen ersten unverbindlichen Austausch steht das Projektteam jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie online hier.

Das Projektteam freut sich, wenn Sie DiReKT in die Zukunft resilienter Unternehmen in Mainfranken begleiten.

Das Team des Projekts DiReKT (Bild: Universität Würzburg)